Unser aktuelles Projekt:
Bau eines Behinderten- und Waisendorfes in Tansania

„Den Ärmsten unter den Armen zu helfen und ihnen ein menschenwürdiges Zuhause zu geben“, so lautet die Vision von Johann „Babu“ Eiber, der vor Jahren als „Brunnenbauer“ in die tansanischen Region Karange/Kayanga gerufen wurde. Dort, in der neuen Diözese Kayanga, erlebte er im Zuge seiner siebenjährigen Arbeit das Elend der Jugend täglich auf Schritt und Tritt. Schnell fasste er den Entschluss: ICH WILL HELFEN!

Abseits des Hauptortes Kayanga möchte Johann Eiber in Chabalisa nun nach dem österreichischen Vorbild der SOS-Kinderdörfer ein Haus für junge Pflegebedürftige und (Aids-)Waisen errichten. Die notwendige Infrastruktur soll vor Ort gemeinsam mit Einheimischen geschaffen werden, sodass unter fundierter Anleitung das Haus in Zukunft nachhaltig geführt werden kann. Neben den materiellen Eckpfeilern wurden „Verbündete“ in Tansania gefunden, die ein Eigeninteresse an dieser Einrichtung und deren fortwährendem Betrieb haben. Dabei handelt es sich um die neu errichtete Diözese Kayanga unter Bischof Dr. Rwengeza Almachius und Pfarrer Mag. Hans Humer mit den Schwestern des Teresian-Ordens und den „unlimited love sisters“. Zusätzlich übernimmt die Dr. Watschinger-Spitalsstiftung die ärztlichen Versorgungsleistungen im Haus (Krankenstation).

Für die Waisen werden in und um das Behindertenheim durch die Werkstätten und den landwirtschaftlichen Betrieb Ausbildungsstätten geschaffen. Zugleich entstehen dadurch auch für die Bevölkerung des Distrikts Kayanga Arbeitsplätze, Einkommensmöglichkeiten sowie erstmalig ein humanitäres Angebot.

Das Umfeld ist geschaffen und der Bau konnte begonnen werden. Der Keller und das Fundament sind errichtet. Bereits 2015 sollen die ersten 40–50 Pfleglinge aufgenommen und betreut werden können!

Der „Ökumenische Arbeitskreis TANSANIAHILFE“ kümmert sich um den weiteren Baufortschritt bis hin zur erforderlichen Einrichtung. In solider Planung werden vor Ort Bedarfslisten von den Experten rund um „Babu“ Eiber und Pfarrer Hans Humer ausgearbeitet und uns zur Bereitstellung übermittelt. Der Arbeitskreis bemüht sich weiterhin, die erforderlichen Bau- und Einrichtungsgegenstände zu erhalten und am Seeweg in Containern nach Chabalisa zu senden. Zu unserer Freude und dank Ihrer Hilfe konnten wir bereits vier Container mit Hilfsgütern zustellen!


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